
Zu- und Umbau
UKH LBK
1200 Wien
Die Notwendigkeit des Zu- und Umbaues des Lorenz Böhler Krankenhauses hat sich
auf Grund der Baumängel im Bestand, aus der Anpassung der medizinischen
Betreuung der Patienten, aus der Behebung der Raumknappheit und der Verbesserung
der Funktions- und Verkehrssituation zur Steigerung der Effizienz, sowie aus dem
Alter der Gebäudetechnischen Anlagen ergeben.
Das Krankenhaus umfaßt im wesentlichen 120 Betten, 5 Operationsräume,
Intensivbettenstation, Schockbereich, Erstuntersuchung, Nachbehandlung,
Physiobereichen, Wundversorgung, Röntgenbereich, Verwaltung mit allem
erforderlichen Nebenbereichen u. Nebenräumen und der Technikzentralen.
Weiters wurde ein neues Personalwohnhaus u. eine neue 3-geschoßige Garage
errichtet, um dem Anforderungsprofil der Dienstnehmer gerecht zu werden.
Das Krankenhaus wurde unter Berücksichtigung des Vollbetriebes komplett
umgebaut. Dies erforderte die Errichtung von umfangreichen Provisorien sowie
besondere Sorgfalt und hohe Kenntnisse der ÖBA in Bezug der Anlagenerneuerung
während der Umbauphasen, um Anlagenausfälle und sonstige Gefährdungen an
Patienten zu vermeiden.
Folgende nachrichtentechnische Anlagen wurden dabei neu errichtet:
Eine Schwesternrufanlage für die Bettenstation, ein
Magnetkartenabrechnungssystem für die Bettenzimmer für den Gebrauch von
Farbfernsehgeräten und Telefonie, eine bestehende Telefonanlage wurde erneuert
(28 Amtsleitungen, 400 Nebenstellen), eine Antennenanlage, sowie eine
Personensuchanlage für das Personal, eine Patientenaufrufanlage und eine
Aufrufdurchsage und Radioanlage bei jedem Bettenbediengerät.
Für Schulungszwecke wurde eine aufwendige Audio- und Videoanlage (z.B.
Live-Operationsübertragungen) mit eigener Bildbearbeitung errichtet.
Eine Notrufanlage und ein Parkleitsystem in der Garage waren selbstverständlich.