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Projektbuch

    Referenzliste

Erweiterung
Postzentrum Salzburg
Dr. Hans Lechnerstr. 17, 5071 Wals

Die Österreichische Post AG entwickelte Österreichweit eine neue Logistikstruktur um sämtliches postalisches Gut (wie z.B. Briefe, Pakete, Infomailbunde, Zeitungsbunde usw.)
zukunftsorientiert und preisbewusst, sowie schneller und sicherer transportieren zu können. Aufgrund dieser Tatsache wurde im Jahr 1999 durch die Österreichische Post AG, Abt. Verteilzentren-Technik/ Unternehmenszentrale in Wien, in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen Post AG, Regionalleitung - Logistik Salzburg in 5071 Wals ein neues Postzentrum mit einer Paketverteilanlage errichtet.

Um der Forderung eines Österreichweiten Paket- und Brieflogistikkonzeptes zu entsprechen, wurde daher das bestehende Zentrum seitens der Österreichischen POST AG, Abt. Verteilzentren Regionalleitung POST - Logistik Salzburg um ein Briefverteilzentrum erweitert.

Mit der Vollinbetriebnahme des „Postzentrum Salzburg“ wird eine wesentliche Steigerung im Automatisierungsgrad der Brief- und Paketlogistik erreicht. Diese Maßnahme wird durch eine Optimierung der Brieftransporte und Neuordnung der Briefeinsammlung unterstützt. Im „Postzentrum Salzburg“ selbst wird ein einheitlicher und überschaubarer Materialfluss, eine Minimierung der Bearbeitungsschritte und eine rationelle Gliederung der Bearbeitungsbereiche erreicht.

Das Logistikkonzept für das PZS ist darauf ausgerichtet, dass die Feinsortierung der Sendungen hauptsächlich in den Zielverteilzentren durchgeführt wird. Die Sortierung der Sendungen im PZS erfolgt - mit Ausnahme der Infomail - ohne persönliche Anschrift, und der für die maschinelle Bearbeitung nicht geeigneten Briefe, Infomails mit pers. Anschrift, Zeitungen sowie der Großbriefe durch maschinelle Briefverteilanlagen.

Die Zuführung und Ableitung der Sendungen erfolgt in neu konzipierten Behältern, in denen die Sendungen nach Formaten und Produkten getrennt transportiert werden. Diese werden hauptsächlich mit Behälterwagen, die auf das neue Behältersystem ausgerichtet wurden, befördert.

Die im PZS ankommenden Behälter werden manuell von den Behälterwagen entladen und mit Förderanlagen den Bearbeitungsbereichen zugeführt.In den Bearbeitungsbereichen erfolgt die Sortierung. Die zielgerichtete Abführung der Behälter von den Bearbeitungsbereichen zu den Bereitstellungsflächen für die Kursfahrzeuge, erfolgt mittels Fördertechnik über die Kommissionieranlage.

Die Briefbehälter-Förderanlage verbindet die Kommissionieranlage im Paketverteilzentrum mit den Einrichtungen im Briefverteilzentrum.
Die verschiedenen Einrichtungen und Briefverteilmaschinen sind in 2 Etagen getrennt, die durch Förderanlagen erreicht werden.

Vom UG ins EG

Eine Paketrollbehälterhebeanlage, geeignet zum Transport von zwei Paketrollbehältern mit einer Tragkraft von 2000 kg und einer Beförderungskapazität von 180 Stk. Rollbehältern pro Stunde.

EG – Paketverteilhalle

Eine Paketverteilanlage mit einer Länge von ca. 95,0 m besteht aus einem Liniensorter. Der Sorter fährt mit einer Geschwindigkeit von ca. 2,5 m/sec, hat eine Förderleistung von mindestens 6000 Stück real pro Stunde und ist ausgelegt für den Transport von Gütern bis 31,5 kg. Die Kommissionieranlage ist geeignet das gesamte postalische Fördergut zu transportieren. Die Kommissionieranlage, inkl. den Aufgabestationen, den Ausschleusungen und den Einschleusungen ist in der Paketverteilhalle im EG situiert.

Es gibt:
  • 7 Aufgabestationen
  • 2 Aufgabestationen mit Teleskopförderbändern für WAB-Entladung
  • 1 Aufgabestation mit Spiralwendelförderer für Briefbehälter
  • 41 Ausschleusungen für Pakete und Briefbehälter
  • 2 Ausschleusungen mit Teleskopförderbändern für WAB-Beladung
  • 1 Ausschleusung für Briefbehälter

Weiters ist in der Paketverteilhalle eine Aufgabestation mit Spiralwendelförderer für Briefbehälter, die direkt auf die Behälterförderstrecke gefördert werden, angeordnet.

EG – Briefverteilhalle

Die fördertechnischen Anlagen im EG dienen der Zu- bzw. Abförderung von Briefbehältern der Größe 1 und 2 zu den jeweiligen Arbeitsbereichen wie
  • Handsortierung
  • E-Abteil
  • Briefordnerei
  • Bundfertigung
  • Verwurfkreise

Vom UG ins EG

In einem Schacht an der Decke UG befinden sich zwei Spiralwendelförderer, die die Briefbehälter der Größe 1 einmal von der Behälterförderanlage in das UG transportieren, und einmal von den Bearbeitungsbereichen im UG, in das EG und über Förderstrecken auf die
Kommissionieranlage transportieren.

Die fördertechnischen Anlagen im UG dienen der Zu- bzw. Abförderung von Briefbehältern der Größe 1 zu den jeweiligen Arbeitsbereichen und gliedern sich wie folgt:
  • Aufstellplatz Flatsorter
  • Behälterzuführung zu den FVM
  • Behälterzuführung zu den GVM
  • Behälteraufgabe (Abtransport)
  • Behälterabtransport von den GVM
  • Behälterabtransport vom Flatsorter
  • Speicher

Alle diese Bereiche sind mit fördertechnischen Anlagen, für den Zu- bzw. Abtransport von ca. 1000 Briefbehältern Gr.1 pro Stunde ausgestattet.
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